Das Auerochsen- dreieck – initiiert und umgesetzt vom LEV Ostalbkreis in drei Projekten.
Den Ursprung für den urigen Ostalbkreis bildete die Vollrenaturierung mehrerer Bäche – durchgeführt vom Landschaftserhaltungsverband Ostalbkreis, in Zusammenarbeit mit Wasserverbänden, Gemeinden und Naturschutzverbänden. So entstanden drei Weidekoppeln: Am renaturierten Sixenbach bei Ellwangen-Schleifhäusle im Jahr 2009 (Größe 7,5 Hektar), an der renaturierten Sechta bei Bopfingen-Itzlingen im Jahr 2011 (Größe 25 Hektar) und am Hirschhof bei Aalen im Jahr 2013 (Größe 7,5 Hektar).
An den Mäandern des renaturierten Sixenbachs beweiden Auerochsen die Bachaue. Sie ermöglichen dort eine kostengünstige Landschaftspflege zum Wohle der Natur.
Etwa 15 „Urviecher“ beweiden ein 25 Hektar großes Areal an der renaturierten Sechta. Sie formen - gemeinsam mit dem Biber - ein hochwertiges Lebensraummosaik für seltene Pflanzen, Insekten und Vögel, die auf extensiv genutzte Offenlandschaft angewiesen sind.
Am Hirschhof bieten die jüngsten Auerochsen der Ostalb eine Attraktion im Naherholungsgebiet der Stadt Aalen. Die Ganzjahresweide leistet einen wertvollen Beitrag zur Biotopvielfalt im Gebiet.
Mit dem Nachwuchs aus dem Erstprojekt am Sixenbach wurden zwei weitere Projekte gegründet: Die Kühe „Emmi“ und „Elke“ vom Sixenbach weiden seit 2013 an der Sechta und der am Sixenbach geborene Stier „August“ ist seit 2014 der Chef der Herde am Hirschhof.
Stier „August“ 2011
Stier „August“ 2014